Jubilaeumsbroschuere

Jahre Zahnmedizin sind eine sehr lange Zeit. So verwundert es nicht, dass über den Zeitraum eines halben Jahrhunderts die Änderungen in unserem Fach und somit auch der Fortschritt gewaltig sind. r. Bublitz begann 1951 seine ersten Patientinnen und Patienten stehend zu behandeln und setzte die damals übliche Lachgasanalgesie ein. Über den Verlauf der Jahre musste er sich an Neuerungen gewöhnen, wobei die sitzende Behandlungsweise letztendlich wahrscheinlich die angenehmste Umstellung war. Nachdem 1983 sein Sohn, Dr. Axel Bublitz in die Praxis eintrat, ging der Fortschritt weiter. ie Entwicklungen, die wir in den vergangenen Jahren beobachtet haben, gehen in Richtung Schwerpunktsetzung auf die präventive Zahnheilkunde und die ästhetischen Restaurationen in Kombination mit entsprechenden prothetischen Maßnahmen, die heutzutage immer höheren Kaukomfort erlauben, zum Beispieldurch Techniken wie die Implantologie. Es ist sicherlich eine Selbstverständlichkeit, dass man bei einer derartigen Entwicklung ohne Fort- und Weiterbildung, insbesondere auch in der heutigen Wettbewerbssituation, verloren ist. So sind Vater und Sohn beide Absolventen der Akademie Praxis und Wissenschaft und Mitglieder zahlreicher zahnmedizinischer Fachgesellschaften. So ist der Fortschritt in der Zahnmedizin niemals an ihnen vorbeigegangen, sondern sie konnten ihn unmittelbar in die täglichen Behandlungs-planungen und das Praxiskonzept einbringen. arüber hinaus hat Karl-Adolf Bublitz es immer verstanden, die anstrengende Tätigkeit eines niedergelassenen Zahnarztes mit einer sehr aktiven Tätigkeit in der Wissenschaft und in der Standespolitik zu verbinden. Er war Vizepräsident der DGZMK, Präsident der Zahnärztekammer Hamburg und Gründer des Fortbildungszentrums der Hamburger Zahnärzte. chon sehr früh dokumentierte er mit weisem Zukunftsblick als erster Vorsitzen der des Deutschen Ausschusses für Jugendzahnpflege und als Gründungsvorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege in Hamburg sein Engagement auf dem Gebiet der Prävention. Wie klug und weitsichtig er schon früh erkannt hat, dass Zahnärztinnen und Zahnärzte in ihren Praxen von geschultem Personal bei der Motivation und Information unserer Patientinnen und Patienten unterstützt werden müssen, zeigt sich in der Tatsache, dass er auch für die Gründung der ZMF Schule in Billstedt verantwortlich zeichnet. ch selbst habe ihn in den ersten Jahren meiner Tätigkeit in Hamburg als warmherzigen, humorvollen und äußerst - nicht nur in fachlicher Hinsicht - gebildeten Menschen kennen lernen dürfen. Zwischenzeitlich wird die Praxis vom Sohn mit zwei Partnern und einer Partnerin in einer Praxisgemeinschaft mit ungebrochener Begeisterung und hoher Fachkompetenz weitergeführt und insbesondere der Schwerpunkt "Prophylaxe" sowohl in der Praxis als auch in der Betreuung von drei Kindergärten motiviert und aktiv umgesetzt. er Praxisgemeinschaft wünsche ich zum Jubiläum weiterhin die Kraft und die Stärke, um auch gegen die Widrigkeiten unseres Berufsalltages das Engagement mit Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft weiterführen zu können. 50 D D Prof. Dr. Ursula Platzer Geschäftsführende Direktorin der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Hamburg D S I D

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